Recruiting Tipps

Die TOP 3 Maßnahmen für starkes Employer Branding in 2020

In diesem Artikel erfahren Sie:
  • warum Employer Branding immer wichtiger wird
  • was Sie als Arbeitgeber für ein gutes Employer Branding tun sollten
  • mit welchen Methoden Sie langfristig qualifiziertes Personal gewinnen können

„Employer Branding“ (also die „Arbeitgebermarkenbildung“) ist nicht mehr wegzudenken, wenn man für qualifiziertes Personal attraktiv sein möchte.  Jeder verantwortungsvolle Personaler muss sich allerspätestens jetzt damit auseinandersetzen, um nicht der Konkurrenz hinterherzuhinken.

Denn  Arbeitsmarktexperten, Politik und Wirtschaft sind sich einig: Der Wettbewerb um die besten Arbeitnehmer wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch massiv verschärfen. Die Arbeitgeber konkurrieren dabei untereinander um die besten Köpfe – und die sind wählerisch in Sachen Jobauswahl. Es gilt also, das eigenen Unternehmen so positiv darzustellen, wie nur möglich.

Aber was bedeutet das nun konkret?

Wir haben die Top 3 Maßnahmen für starkes Employer Branding in 2020 zusammengestellt und erklären Sie anhand praktischer Beispiele. Die Maßnahme Nr. 3 verbindet auf besonders smarte Weise kurzfristige und langfristige Erfolge.

Employer Branding?

Das Grundprinzip von Employer Branding ist schnell erklärt: Erfolgreiche Strategien und Maßnahmen des Marketings, ganz besonders die Marken- bzw. Imagebildung, werden genutzt, um ein Unternehmen als sehr guten Arbeitgeber am Arbeitsmarkt zu positionieren und von der Konkurrenz abzuheben.

1. Seien Sie ein hervorragender Arbeitgeber! Man kann nur mit dem überzeugen, was man wirklich bietet.

Sie wollen sich als besten Arbeitgeber der Region positionieren? Dann sollten Sie dieses Versprechen auch einlösen.

Jede noch so durchdachte Kampagne läuft ins Leere, wenn sie nicht authentisch ist. Denn zum einen springen Arbeitnehmer schnell wieder ab, wenn Sie merken, dass nicht ehrlich mit ihnen umgegangen wird. Dann war alle Mühe umsonst. Und zum anderen wollen Sie auf gar keinen Fall riskieren, Ihren Unternehmensruf dadurch zu schädigen, falsche Versprechungen zu machen. Denn das wirkt sich fatal auf das gesamte Unternehmen aus.

Bleibt natürlich die Frage: Wie werden Sie ein herausragender Arbeitgeber?

Die wohl beste Antwort können Ihnen Ihre Mitarbeiter geben: Welche Wünsche und Vorstellungen haben diese in Bezug auf Lohn/Gehalt, zusätzliche Leistungen wie vermögenswirksame Leistungen? Welche Arbeitsgeräte (Rechner, Firmenwagen, …) und Ausstattung benötigen sie, um effizient und zufrieden arbeiten zu können? Aber natürlich auch Fragen wie: Was kann im Gesundheitsmanagement ganz konkret verwirklicht werden? Wie können wir unseren Mitarbeitern helfen, Familie und Karriere zu verwirklichen? Welche Arbeitszeitmodelle sind gewünscht?  … Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie Ihre Arbeitnehmer. Fragen Sie, hören Sie genau hin und setzen Sie in die Tat um, was geht.

Employer Branding 2020

Erst der nächste Schritt beschäftigt sich damit, wie diese umfassenden Leistungen kommuniziert werden – und zwar nach außen und nach innen. Denn Sie können noch so viele, gut durchdachte Angebote und Maßnahmen entwickeln. Wenn niemand davon weiß, werden sie auch nicht angenommen. Und niemand spricht darüber.

2. Kommunizieren Sie Ihre Mitarbeiterleistungen nach außen und innen – auf allen möglichen Kanälen

Nutzen Sie für Ihr Employer Branding all die Kanäle, die Sie auch für Ihr Marketing nutzen – ergänzt um die „klassischen“ Kommunikationspunkte des Arbeitsmarktes. Das heißt ganz konkret, seien Sie aktiv und präsent auf
  • Messen
  • Hochschulen
  • Arbeitgeber-Rankings (Kununu & Co)
  • Social Media Kanälen
  • Jobbörsen
  • Print Medien (Stellenanzeigen, aber auch Mitarbeiterehrungen, …)
  • Unternehmenswebsite

Achten Sie darauf, dass Ihr Marketing dabei nicht hölzern und standardisiert wirkt. Die Angaben „wertschätzende Kommunikation“, „dynamisches und kollegiales Team“ sowie „gute Karrieremöglichkeiten“ können Sie sich zum Beispiel getrost sparen. Denn zum einen sind das Selbstverständlichkeiten, die keiner weiteren Erwähnung bedürfen. Und zum anderen steht das in (fast) jeder Stellenanzeige oder Karriereseite einer Unternehmenspage. Damit heben Sie sich nicht ab.

Wählen Sie stattdessen Facetten und Leistungen Ihres Unternehmens aus, die wirklich herausstechen und präsentieren Sie diese attraktiv. Denkbar sind Videos, Bilder, Testimonials, und vieles mehr.

Beispiel gefällig?

Sie haben ein Mentorenprogramm etabliert, um die Nachwuchskräfte der Zukunft im eigenen Unternehmen zu fördern?

Dann veröffentlichen Sie ein Interview mit Mentor und Protegé, in dem beide gleichberechtigt zu Wort kommen. Authentischer können Sie die Phrase „gute Karrieremöglichkeiten“ nicht verdeutlichen.

Noch ein Beispiel?

Viele potenzielle Arbeitnehmer interessiert es, wie es im Unternehmen aussieht. Dazu können Sie zum einen natürlich regelmäßig einen Tag der offenen Tür veranstalten.

Weniger aufwändig, zeitlich völlig unabhängig und gerade im sensiblen Bereich der Mitarbeiterabwerbung hilfreicher sind allerdings kurze Videos, die die Arbeits- und Pausenplätze im Fokus haben. Denn nichts überzeugt Menschen mehr als das, was sie mit eigenen Augen sehen. ​

Ganz wichtig dabei: Vergessen Sie nicht, auch nach innen zu kommunizieren. Denn was bringt es Ihnen, wenn Sie wunderbare Leistungen anbieten, diese aber selbst Ihren Mitarbeitern unbekannt sind? Also nutzen Sie firmeninterne Newsletter, Zeitschriften, Schwarze Bretter, …

3. Nutze Sie die Kraft des digitalen Schnupperns!

Die Zahlen variieren je nach Studie leicht, im Mittel ergibt sich aber folgendes Bild: 6 von 10 Mitarbeitern sind mit ihrer aktuellen Stelle unzufrieden! Aktiv bewerben tut sich davon allerdings nur einer! Wenn Sie es also schaffen, diese 6 erfolgreich anzusprechen, haben Sie ein riesiges Potenzial an zukünftigen Mitarbeitern.

Die Gründe, warum sich unzufriedene Mitarbeiter nicht aktiv nach einer neuen Stelle umsehen, sind individuell, kreisen aber meist um die gleichen Zweifel und Fragen:

„Lohnt sich der Aufwand einer Bewerbung überhaupt?“

Kann es in einem anderen Unternehmen wirklich besser sein?“

„Wie komme ich an authentische Informationen heran, ohne meinem aktuellen Arbeitsgeber offenzulegen, dass ich mich umorientiere?“

Eine innovative Methode, diese Zweifel wegzuwischen und die unzufriedenen Arbeitnehmer zur Bewerbung zu bewegen, ist das digitale Schnuppern.

Potenzielle Mitarbeiter  versorgen Sie per Mail-Funnel mit relevanten Infos und Insights, die sonst nur viel später im Bewerbungsprozess oder in Gesprächen mit potenziellen Kollegen zu bekommen sind. Insbesondere die Benefits und Leistungen sowie die wirkliche gelebte Unternehmenskultur können Sie so kreativ und authentisch darstellen. Wie das aussieht? Das sehen Sie durch Klick auf den Button.

Das bedeutet maximale Transparenz für zukünftige Arbeitnehmer. Gleichzeitig bauen Sie durch das digitale Schnuppern eine Beziehung zu potenziellen Mitarbeitern auf, bevor diese überhaupt in den Bewerbungsprozess eingestiegen sind. Zweifel und Hürden räumen Sie effektiv aus dem Weg und halten ein enormes Mitarbeiterpotenzial.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Vorsprung gegenüber der unternehmerischen Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Denn wenn Sie digitales Schnuppern anbieten, haben Sie Ihr Unternehmen positiv und nachhaltig im Gedächtnis verankert, bevor andere Firmen überhaupt erst in den Blick genommen werden. Durch die zeitlichen Abstände der einzelnen Mails wird außerdem der Eindruck erweckt, dass es Ihnen wirklich ernst ist mit der Bewerbung beim Arbeitnehmer und Sie hartnäckig dranbleiben. Das macht Eindruck.

Natürlich ist digitales Schnuppern nicht nur zur Mitarbeitergewinnung von Nutzen. Denkbar sind auch Mailserien, die sich an die bereits angestellten Mitarbeiter richten. Das kann im Inbound-Prozess genutzt werden, aber bringt auch langjährigen Arbeitgebern Informationen, die diese evtl. noch nicht kennen. Sie steigern die Mitarbeiterzufriedenheit und durch Empfehlungen im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis wird das positive Arbeitgeberimage langfristig nach außen getragen.

Mit dem Recruiting-System zum „digitalen Schnuppern“ gewinnen Sie neue qualifizierte Bewerber und bauen sich einen langfristigen Recruiting-Pool auf, der Sie unabhängiger von teuren Karriereportalen macht.

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